Nyírbátor, Griechisch-katholische Kirche

Nyírbátor, görögkatolikus templom

Christi Verklärung

In Nyírbátor stieg der Anteil der griechisch-katholischen Gläubigen erst im 19. Jahrhundert erheblich an, die jedoch dem benachbarrten Pfarrbezirk Nyírvasvári angehörten. Während die Griechisch-Katholiken über keine eigene Kirche verfügten, konnten Heilige Messen in der Minoritenkirche Heilige abgehalten werden. Im Jahre 1921 begann man mit den Organisationsarbeiten für eine neue Kirchengemeinde, ein selbstständiges Pfarrbezirk wurde gegründet, die Liturgien fanden zunächst in der Schulkapelle statt. Die neue Neobarockkirche wurde nach dem Entwurf von Géza Jármy, dem Architekten aus Nyíregyháza gebaut und 1932 zum ersten Mal geweiht. Da es an Geld mangelte, sollte die neue Kirche ohne Turm errichtet werden, zur Einweihung erhielt sie eine Übergangsdecke. Einige Jahre später war der Bau der Kirche vollendet, die Kirche wurde am 31. Oktober 1937 neu eingeweiht.

Die anspruchsvolle, aus Holz geschnitzte Innenausrüstung mit den Baldachin- und Vorbereitungsaltären und der Kanzel wurden in der Werkstatt von Mihály Juhász aus Máriapócs geschaffen. Die Altarbilder und die anderen Wandgemälde wurden von Géza Szegedi Molnár, dem Budapester Maler zwischen 1937 und 1942 gemalt. Das Kirchenschiff wurde erst 1948 vollkommen gestrichen. Die Ikonostase hat eine zweireihige Architektur, entworfen und geschnitzt wurde sie von József Gergely, ihre Ikonen sind Werke von Enikő Küzmös. Die Ikonenwand wurde 1999 gesegnet.